Ergebnisse und Tabelle Landesliga Schleswig

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 2:1 (1:1)

Die Erleichterung nach dem Schlusspfiff war spürbar. Mit dem sechsten Saisonsieg überwintert der OTSV auf einem Nicht-Abstiegsplatz. „Drei Monate spielt man jetzt kein Fußball. Es ist ein wichtiger Sieg, auch fürs Selbstvertrauen“, zeigte sich Olaf Lehmann zufrieden. Der OTSV-Coach musste nach einem Konter das 0:1 von Danny Jessen (25.) ertragen, konnte acht Minuten später aber nach dem Ausgleich von Visvaldis Ignatans aber wieder aufatmen. In Halbzeit 2 übernahm der OTSV das Kommando, ließ in der Defensive bis auf einen gefährlichen Schuss von Thomas Grabowski (80.) nichts anbrennen. Auf der Gegenseite bewies Mustafa Korkmaz Übersicht und bediente per Querpass den agilen Florian Kuklinski, der zum 2:1 traf (67.). Fortan verpassten zweimal Felix Struck (69./77.) und Kuklinski (70.) die Vorentscheidung. Und so mussten die Gastgeber bis in die Nachspielzeit zittern. Beim letzten Eckstoß verfehlte ein Kopfball von Thies Clausen das Ziel (90.+1).

 

Osterrönfelder TSV: Dembowski – Rathjen, Sopha, Mosebach, Lehmann, S. Müller, Ignatans (83. Dogan), Struck, Schnepel, Korkmaz, Kuklinski.


Schiedsrichter: Guhl (TSV Weddelbrook).

 

Zuschauer: 150.


Tore: 0:1 Jessen (25.), 1:1 Ignatans (33.), 2:1 Kuklinski (67.).

 

– Quelle: https://www.shz.de/21846057 ©2018

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ESV siegt clever in Rantrum

Eckernförde | Drei Punkte auf Platz drei, sieben auf Rang zwei, der möglicherweise zum Aufstieg in die Fußball-Oberliga reicht. Der Eckernförder SV hat sich in der Landesliga Schleswig mit dem 2:0-Sieg beim abstiegsgefährdeten TSV Rantrum in eine herausragende tabellarische Lage gebracht. Satte 12 Punkte beträgt mittlerweile der Abstand auf die Abstiegszone. Vielleicht war es eine Zusatzmotivation, dass die Eckernförder im ehemaligen Mannschaftsbus von Holstein Kiel die Auswärtsfahrt antraten. „Thrombosegefahr bestand bei der Beinfreiheit zumindest nicht“, scherzt ESV-Trainer Maik Haberlag.

„Wir müssen Geduld haben“, war sich der Eckernförder Coach vor dem Duell mit den defensivstarken Rantrumern sicher, dass die Hausherren trotz Tabellenplatz 12 nicht zu unterschätzen sind. Doch die Spieler hörten ihrem Trainer einmal mehr gut zu und setzten die Vorgaben um. „Ich bin sehr glücklich und stolz auf meine Mannschaft“, sagt Haberlag, denn sein Team musste schon eine sehr konzentrierte Leistung gegen keinesfalls schwache Rantrumer abrufen.

 

Im ersten Durchgang investierte der TSV viel und hatte auch die deutlich besseren Chancen. Besonders der agile und technisch starke Damian Krause auf der Rantrumer Außenbahn bereitete dem ESV einiges Kopfzerbrechen. „Sie hatten mindestens eine Hundertprozentige, daher können wir froh sein, mit einem 0:0 in die Pause gegangen zu sein“, sagt Haberlag.

 

Allerdings profitierte sein Team nach der Pause von der guten Arbeit, die bereits im ersten Durchgang betrieben wurde. Der TSV schien viele Kräfte gelassen zu haben. „Wir sind dann besser in die Zweikämpfe gekommen und haben die Räume besser genutzt“, sagt Haberlag. Zudem ist sein Team clever geworden. Nach genau einer Stunde sorgte ein schnell ausgeführter Freistoß für einen Konter, den – nach Vorlage von Ole Altendorf – Stürmer Franz Philip Tuchen mit etwas Glück abschloss. Zwei Minuten später musste ESV-Keeper Marcel Weynell klären und leitete danach per schnellem Abwurf wieder eine Umschaltsituation ein, die diesmal der erneut starke Altendorf zum 2:0-Endstand verwertete. „Jetzt kommt noch das Bonusspiel gegen Husum“, ist Haberlag unabhängig vom Ausgang des Duells mit dem Spitzenreiter zufrieden mit der Hinserie.

 

TSV Rantrum: Meesenburg – Spreckelsen, O. Flatterich, Lorenzen, Harring – Schaller (86. Meier), Krause, Matzen (66. Clausen), Bruhn, Jessen – Theede.

 

ESV: Weynell – Medler, Puphal, Jürgensen, Lietz (70. Mohr) – Knittel – Altendorf, Nommels (78. Gülzner), Stöterau, Apitz – Tuchen (82. Witte).

 

SR: Koch (Süderbrarup). – Z.: 200.

Tore: 0:1 Tuchen (60.), 0:2 Altendorf (62.).

Gelb-Rote Karte: Krause (90., wdh. Foulspiel).

 

– Quelle: https://www.shz.de/21768662 ©2018

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